Kurz zusammengefasst: Was war das Wichtigste auf der Google Marketing Live 2026?
KI-gesteuerte Suche, Videoentdeckung, Shopping und Messung sind zunehmend miteinander verflochten, was Marken dazu zwingt, sich an dialogorientiertere, nicht-lineare Customer Journeys anzupassen. Der Erfolg hängt von stärkeren Inhalten, intelligenteren Datensignalen und integrierten Strategien für Suche, YouTube, E-Commerce und KI-gestützte Erlebnisse ab.
Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie die neuesten Updates von Google SEO, Paid Media, Videostrategien, Commerce-Erlebnisse und Messkonzepte für Marken neu gestalten.
Die Google Marketing Live 2026 hat einen bedeutenden Wandel bekräftigt, der bereits jetzt die Art und Weise verändert, wie Marken mit Verbrauchern in Kontakt treten: Suche, Entdeckung, Shopping und Messung werden zunehmend KI-gesteuert, dialogorientiert und miteinander vernetzt. Von AI Mode und Video-Discovery bis hin zu E-Commerce-Integrationen und fortschrittlichen Mess-Tools – die Ankündigungen von Google machten deutlich, dass sich Marken an nicht-lineare Customer Journeys anpassen müssen, die sich über Suche, YouTube, Shopping-Erlebnisse und dialogorientierte Schnittstellen erstrecken.
Nachdem sich der Staub nach der GML 2026 gelegt hat, wollen wir die Ankündigungen analysieren und einen Blick auf die wichtigsten Erkenntnisse und nächsten Schritte für den Erfolg von Marken werfen.
1. Die Suche ist bereits dialoggesteuert
Der Wandel im Suchverhalten der Nutzer ist keine Hypothese mehr – er findet bereits statt: 2,5 Milliarden Nutzer von AI-Übersichten und mehr als 1 Milliarde monatliche Nutzer des AI-Modus. Bei diesen Funktionen sind die Suchanfragen dreimal so lang wie bei der herkömmlichen Suche. Die Verbraucher nehmen diese Funktionen zunehmend an, wobei Suchanfragen im Brainstorming-Stil um 30 % schneller zunehmen als jede andere Art von Suchanfragen im AI-Modus.
Mit dieser Veränderung im Nutzerverhalten gewinnen weitere Google-Anzeigenprodukte an Bedeutung:
- Anzeigen und Werbeangebote, die im AI-Modus angezeigt werden, integrieren sofortige Kaufaktionen in die ursprüngliche Suchkonversation
- Von KI generierte Einkaufszusammenfassungen helfen dabei, empfohlene Produkte besser auf die aktuelle Suche und Absicht des Nutzers abzustimmen
- Business Agents ermöglichen es Verbrauchern, Fragen direkt in Anzeigen zu stellen, was zu einem nahtloseren Such- und Kauferlebnis führt
Was bedeutet dies für Marken?
Fachwissen und Erfahrung bleiben entscheidend für die Sichtbarkeit im Bereich SEO und KI – etwas, das DAC bereits als strategische Kernsäule identifiziert hat.
Da Anzeigen nun auch im KI-Modus erscheinen, müssen Marken auf natürliche Weise in die Konversation eingebunden sein, um sich dem jeweiligen Moment anzupassen. Funktionen wie „AI Max“ können Marken dabei helfen, die Absicht hinter einer Konversation besser zu verstehen und kreative Inhalte dynamisch anzupassen, damit sie sich natürlicher in den Moment einfügen.
2. Video- und Creator-Inhalte gewinnen für die Entdeckung und Performance zunehmend an Bedeutung
Video ist nicht mehr nur eine Taktik zur Steigerung der Bekanntheit; es entwickelt sich zu einem zentralen Treiber für Entdeckung, Interaktion und Kaufabsicht, wobei visuelle Inhalte über verschiedene Kontaktpunkte eine Schlüsselrolle bei der Markenentdeckung spielen:
- KI-Modus: Die organische Sichtbarkeit im KI-Modus basiert nicht nur auf Textinhalten, sondern auch auf visuellen Inhalten, einschließlich Videos. Um die für eine höhere Sichtbarkeit erforderliche Expertise und Erfahrung weiter auszubauen, müssen Marken alle Arten von Inhalten nutzen.
- YouTube-KI-Übersichten: KI-Übersichten kommen auf YouTube in Form einer „Ask YouTube“-Schaltfläche, die anhand der Frage des Nutzers die relevantesten Inhalte anzeigt und eine erweiterte Chat-Funktion integriert, um die Entdeckung neuer Inhalte zu fördern.
- Creator-Inhalte: Da organische Videoinhalte eine 13-mal höhere Suchabsicht und eine 5-mal höhere Kaufabsicht generieren, spielen Creator weiterhin eine bedeutende Rolle bei der Markenerkennung und der Beeinflussung des Verbraucherverhaltens. Google fügt Funktionen hinzu, um Creator-Inhalte zu finden und in bezahlte Kampagnen einzubinden, um den Prozess für Werbetreibende weiter zu vereinfachen.
- DemandGen: Im Bereich der bezahlten Werbung ist DemandGen der wichtigste Kampagnentyp, um mit Videos zusätzliche Umsätze zu generieren. Er basiert auf einem Vorhersagemodell, das Nutzern Inhalte anzeigt, bevor sie überhaupt an ein Produkt oder eine Dienstleistung denken.
Was bedeutet das für Marken?
Marken müssen ihre kreativen Strategien überdenken und verstärkt auf Videoinhalte setzen, um die Auffindbarkeit zu steigern und Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Im Bereich der bezahlten Werbung sollten Videos nicht nur als Mittel zur Steigerung der Bekanntheit betrachtet werden, sondern auch als Kauftreiber.
3. Einkaufserlebnisse werden nahtloser und vernetzter
Google vereinfacht den Weg zum Kauf mit dem Universal Cart auf Basis des UCP (Universal Commerce Protocol), der es Nutzern ermöglicht, direkt über Produktanzeigen auf verschiedenen Plattformen zu kaufen, darunter im AI-Modus und auf YouTube.
Gleichzeitig werden Produktfeeds auf YouTube auf Tablets und Pause Ads auf Mobilgeräten ausgeweitet, wodurch Verbraucher mehr Möglichkeiten erhalten, mit Produkten zu interagieren und zu konvertieren.
Der Universal Cart führt zudem aktivere Einkaufserlebnisse ein, darunter Benachrichtigungen zu Angeboten und Preisänderungen bei gespeicherten Artikeln. Aus Nutzersicht wird der Universal Cart zu einer Wunschliste für Käufe, über die sie vielleicht noch etwas länger nachdenken möchten.
Was bedeutet das für Marken?
Detaillierte, strukturierte und regelmäßig aktualisierte Produkt-Feeds sind entscheidend für die Sichtbarkeit im KI-Modus und die zeitnahe Darstellung von Angeboten. Sie fließen nicht nur in Angebotsbenachrichtigungen ein, sondern auch in KI-Zusammenfassungen und die Fähigkeit des Produkts, sich nahtlos in die Konversation einzufügen.
Marken müssen den Ansatz verfolgen, dass jeder Kanal ein Einkaufskanal ist, und ihre Strategien entsprechend anpassen, um die Nachfrage auf die für die Verbraucher bequemste Weise zu bedienen.
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4. Messung und First-Party-Daten bleiben die Grundlage für die Performance
Da die Customer Journey immer dynamischer und weniger linear wird, betont Google weiterhin die Bedeutung solider Messrahmenwerke und hochwertiger First-Party-Daten. Auf der GML 2026 stellte Google Datenstärke, Kausalität und einheitliche Messung als entscheidende Komponenten dar, die KI-gestützten Systemen helfen, Kampagnen zu optimieren und die Performance über zunehmend fragmentierte Touchpoints hinweg zu verstehen.
Um dies zu unterstützen, stellte Google Tools wie Google Tag Gateway und die Data Manager API in den Vordergrund, die Marken dabei helfen sollen, die Datenerfassung und -aktivierung zu verbessern. Weitere Neuerungen im Bereich der Messung waren:
- Attribution nach Kampagnentyp: Zeigt auf, wie Kampagnen wie DemandGen zu Conversions entlang der gesamten Customer Journey beitragen
- Zugeordnete Markensuchen: Misst den Anstieg der Markensuchaktivitäten, der durch Kampagnen beeinflusst wird
- Qualifizierte zukünftige Conversions: Nutzt Vorhersagemodelle, um anhand aktueller Interaktionssignale die Auswirkungen auf zukünftige Conversions abzuschätzen
Was bedeutet das für Marken?
Solide Messgrundlagen und zuverlässige First-Party-Daten gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sich der KI-gesteuerte Media-Einkauf und die Optimierung weiterentwickeln. Marken benötigen genaue, zeitnahe Signale, damit Plattformen die Performance besser verstehen und im Hinblick auf Geschäftsergebnisse optimieren können.
Gleichzeitig spiegeln diese neueren Messinstrumente den wachsenden Bedarf wider, den Einfluss über die Last-Click-Attribution hinaus zu bewerten. Auch wenn prädiktive Kennzahlen weiterhin mit Bedacht interpretiert werden sollten, können sie schnellere, richtungsweisende Einblicke darin liefern, wie Kampagnen das Verbraucherverhalten in immer komplexeren Kaufprozessen beeinflussen.
Die nächste Ära des Google-Marketings
Die Google Marketing Live 2026 hat deutlich gemacht, dass Suche, Video, E-Commerce und Messung durch KI-gestützte Erlebnisse zunehmend miteinander verflochten sind. Da die Customer Journeys immer dialogorientierter und nicht-linearer werden, benötigen Marken Strategien, die SEO, Paid Media, Kreativmaßnahmen, E-Commerce und Analysen miteinander verbinden, um Nutzer in jeder Phase der Entdeckung und Entscheidungsfindung anzusprechen.
Bei DAC unterstützen wir Marken dabei, sich an diese sich wandelnden Verhaltensweisen anzupassen – mit integrierten digitalen Marketingstrategien, die auf Performance und langfristiges Wachstum ausgelegt sind. Ob es darum geht, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern, Video- und Creator-Inhalte zu skalieren, Messkonzepte zu modernisieren oder vernetzte Full-Funnel-Medienprogramme aufzubauen: Unsere Teams helfen Marken dabei, dem Wandel immer einen Schritt voraus zu sein. Entdecken Sie die Such-, Media- und Analytics-Services von DAC oder kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.
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